“Wertverträge – Die Zeit nach den Stundensätzen”

Gebhard Borck, Unternehmer und freier Wissensarbeiter aus Pforzheim / Barcelona [Foto: madiko]

Gebhard Borck, Unternehmer und freier Wissensarbeiter aus Pforzheim / Barcelona [Foto: madiko]

Projekte sind komplex. Um sie erfolgreich umzusetzen, braucht es den Raum, gestaltend zu handeln. Dennoch ist es notwendig, diese dynamische Leistung zu bewerten. Stellen wir die menschliche Leistungsfähigkeit zur Problemlösung ins Zentrum unseres Denkens, leisten Stunden- und Tagessätze uns häufig einen Bärendienst.

Unsere Kunden und wir brauchen deshalb einen Weg – anstatt eines Mengensatzes – unseren wirklichen Wert für ein Projekt im Angebot (und im Rahmen der weiteren Projektarbeit) auszudrücken.

Gebhard Borck steht in seiner Arbeit für eine Betriebswirtschaft mit Menschen. Er kennt unterschiedlichste Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln. Seit 14 Jahren begleitet er Führungskräfte darin, gelassener, zufriedener und sinngekoppelter arbeiten. In seinen Fach- und Sachbüchern informiert und provoziert er.

Lesetipp: “Mein Preis – Wie Du ein Angebot erstellst, das Deinem Wert entspricht”

www.gebhardborck.de | @GebhardBorck

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InterFace AG – Darum unterstützen wir das PM Camp

Die InterFace AG startete 1984 in München. Unsere Heimat war die klassische Softwareentwicklung und der Verkauf unserer Produkte. In den letzten fast 30 Jahren haben wir uns zu einem branchenunabhängigen und lösungsorientiertem Beratungsunternehmen entwickelt. Heute geht es bei uns um agile Entwicklung von Software, den flexiblen Einsatz von prozessorientiertem Wissen und das pragmatische Einbringen von viel Projekterfahrung.

Wir sind ein lebendiges Wissensunternehmen mit der Lust auch mal das Bewährte zu verlassen und unbekannte Methoden und Gebiete zu erkunden, um neue Wege zu finden und freuen uns schon auf das “Morgen”.

PM-Camps sind freie, nicht institutionalisierte “Unkonferenzen” und so eine Alternative zu den klassischen Tagungen der “Projekt Management – Industrie”. PM-Camp ist lebendig, denn auf den PM Camps treffen sich alt und jung, Frau und Mann, Projekt Manager, Studenten, Führungskräfte, Freiberufler und Unternehmer …

Offenheit und Transparenz werden im PM-Camp gelebt, der herrschaftsfreie und ehrliche Diskurs ist angesagt. Das “Du” ist normal, alle Teilnehmer begegnen sich auf Augenhöhe, traditionierte Weltbilder werden hinterfragt. Wer als “Konsument” kommt wird schnell zum “Produzenten”.

Ideale Voraussetzungen für das ehrliche Teilen und Mehren von Erfahrung und Wissen.

So bestätigen alle Teilnehmer, dass sie in kurzer Zeit intensiv gelernt und viel profitiert haben – und das PM-Camp trotzdem oder vielleicht vor allem deswegen enormen Spaß gemacht hat.

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Im Auge des Orkans – Change Management für Fortgeschrittene

nadjaNadja wird Impulsgeberin auf dem PM Camp Stuttgart sein. Sie ist Projektmanagerin aus Leidenschaft und professionelle Hinter-die-Kulissen-Schauerin. Dementsprechend wird Sie einen ganz speziellen Blick auf Projekt-Management und den Wandel, der im Kielwasser von Projekten ensteht, werfen. Nadja umreißt ihren Impulsvortrag wie folgt:

Ein richtig guter Projektmanager sorgt dafür, dass sich etwas bewegt. Er provoziert, intrigiert, verführt, manipuliert, besticht, erpresst, raubt aus, besteuert, erobert, schlichtet, lobt, entwickelt, bewegt, katapultiert. Doch wie begegnet ein PM den Veränderungen, die er nicht selbst herbeigeführt hat? Und wie sogt der PM dafür, dass das Team gut arbeiten kann?

In ihrem Impulsvortrag stellt Nadja Petranovskaja konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Projektalltag vor.

Nadja Petranovskaja lebt in Hamburg und ist mit dem Motto “More shiny eyes” auf besonderer Mission unterwegs. Sie unterstützt Menschen beim Umdenken und Neustarten, schreibt Bücher und steht als Mentor und Coach zur Seite. “Ich möchte mehr leuchtende Augen um mich herum erleben – das ist mein Beitrag für die bessere Welt von morgen.”

Homepage von Nadja Petranovskaja
Twitter Account von Nadja Petranovskaja

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NovaTec – darum unterstützen wir das PM Camp

Projektarbeit ist unverzichtbarer Bestandteil beinahe jeder Organisation geworden – komplexe Veränderungen ohne Projekte sind kaum vorstellbar. Unternehmenserfolg ist demnach mit gelungener Veränderung und damit erfolgreichen Projekten unmittelbar verbunden. Seit Gründung der NovaTec stehen Durchführung und erfolgreicher Abschluss solcher Projekte unserer Kunden im Zentrum der Beratungsleistungen.

Die dafür notwendige Weiterentwicklung im Projektmanagement von starren Plänen hin zu Kunden- und Ergebnisorientierung hat sich dabei durch agile Methoden etabliert. In den vergangenen drei Jahren sind deshalb insbesondere diese in den Mittelpunkt unseres Consulting Portfolios gerückt, da sie die an der Veränderung beteiligten Menschen in den Fokus setzen, und sie als Chance und Herausforderung und nicht als Ressource und Werkzeug zur Zielerreichung begreifen.

Zudem gewinnt die Veränderung immer mehr an Bedeutung, und die zentrale Frage lautet nicht, „ob“ sondern „wie“ sie herbeigeführt werden kann. Da wir der Meinung sind, dass agile Projektdurchführung nicht alleine ausreichend ist, um für dauerhaften Erfolg in einer Organisation zu sorgen, ist eben das Leitthema des diesjährigen PM-Camps für uns in besonderer Weise von Interesse.

Austausch und Diskussion sowohl mit erfahrenen Projektleitern, als auch mit jungen Nachwuchskräften, deren Kreativität nicht von etablierten Zwängen eingeengt wurde, ist für uns von essentieller Bedeutung. Wir sind der Ansicht, dass sich diese „Unkonferenzen“ wie das PM Camp in besonderer Weise dafür eignen. Sie stellen für uns deshalb wichtige Weiterbildungs- und Innovationsplattformen dar und stellen unseren Anspruch an Aufgeschlossenheit und Kreativität unter Beweis.

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Kann agiles Projektmanagement nur erfolgreich sein, wenn sich auch das Unternehmen selbst ändert?

Heute beginnen wir mit einer Folge von Artikeln, in denen die Organisatoren des PM Camp Stuttgarts ihre Sicht auf das Thema Veränderung darstellen. Es beginnt Oliver Kretzschmar:

Wer kennt das nicht, dass aktuelle IT-Themen in Unternehmen Einzug halten, nur um sich damit zu Marketing-Zwecken schmücken zu können. „Wir machen jetzt auch agiles Projektmanagement“ schreit es durch manche Flure der Geschäfts – und Abteilungsleitungen und beim genauen Hinsehen wird einem deutlich, warum so viele Einführungen von agilen Methoden, wie zum Beispiel SCRUM, nicht gelingen oder deren Implementierungen den Namen nicht Wert sind. Es hat sich sogar ein Begriff für dieses „halbherzige“ und nicht in aller Konsequenz notwendige Umsetzens agiler Methoden im SCRUM-Umfeld gebildet: „SCRUMBut“ – „Ja, wir machen SCRUM, aber …“. Nicht umsonst sagen viele Fachleute, dass die Einführung von SCRUM als diagnostisches Werkzeug dient, um Dir zu zeigen, wie krank Dein Unternehmen ist.

Zugegeben, die nachhaltige Einführung mit dem dafür notwendigen „Weiterleben“ von agilen Methoden ist schwer. Es ist eben nicht nur das Anpassen von zugehörigen Rollen, Artefakten und Prozessen. Agiles Projektmanagement muss als Framework und Katalysator für so grundlegenden Bausteine, wie Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit – um nur zwei zu nennen, verstanden werden. Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit in Teams können aber nicht ohne Vertrauen, ohne Mut und ohne Abgabe von Kontrolle gerade der überliegenden Hierarchien entstehen. Und selbst diese Veränderung von Oben reicht nicht aus: Nachhaltige Veränderung erfolgt nicht von Oben oder Unten, sondern von Innen. Warum stoßen wir aber immer wieder an unsichtbare Wände, die ein „Weitergehen“ in Richtung dieser notwendigen Veränderungen von Innen verhindern? Welche grundlegenden Blockaden, hierarchischer, kultureller, sozialer und psychologischer Natur, müssen aus dem Weg geräumt werden, dass sich endlich etwas verändert und überhaupt verändern kann?

Auch wenn die ungefähre Lokalität, also das wo, geklärt ist, stellt sich die Frage nach den tatsächlichen Veränderungen, die für ein erfolgreiches agiles Projektmanagement notwendig sind. Das diesjährige PMCamp soll zur Beantwortung dieser Fragen einen wichtigen Beitrag leistet.

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