Die ersten Beiträge zur Blogparade „Kein Produkt ohne Projekt“ treffen ein. Lasst Euch inspirieren!

Produkt und Projekt. Alles bekannt. Nix Neues. Oder vielleicht doch nicht? Martin Riebl geht der Frage nach „Produkt & Projekt – was ändert sich?“ im Zeitalter von Industrie 4.0. Produkt-Manager und Entwickler aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und anderen technik-affinen Branchen können es wahrscheinlich nicht mehr hören. Doch das hilft nichts. Die digitale Transformation kommt. Und sie hat große Auswirkungen auf das Zusammenspiel in Unternehmen und über Firmengrenzen hinweg. Und zwar nicht nur während der Produkt-Entwicklung. Der gesamte Lebenszyklus eines Produktes ändert sich.

Christian Botta und Daniel Reinold widmen sich in ihrem VisualBraindump den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Produkt und Projekt. Sie zeigen auf, dass sich Produkt-Teams noch heute die Zähne an Fachbereichen und Schnittstellen ausbeißen. Ihre These: im Projekt-Management ist man da weiter. Mein Fazit aus ihrem Skribbel: Wir müssen raus aus dem Schubladendenken der Abteilungen.  Denn das ist weder zeitgemäß noch wirtschaftlich.

Da sind wir auch gleich beim Thema von Annette Berger. Sie fragt sich nämlich „Warum funktioniert ein System?„. Im Vergleich von hoher Präzision eines Uhrwerks und der Frage was bei einer Uhr wohin gehört, deckt sie nach und nach die Aspekte auf. Ihre These: Kybernetik und eine Firma läuft besser. Ja, das hat auch was mit Unternehmenskultur zu tun. Und damit, dass aus Haltung Verhalten wird. Und plötzlich sind Veränderungsprozesse im Unternehmen ja doch nicht so schwer wie gedacht.

Die Stellschrauben für erfolgreiches Teamwork liegen verblüffenderweise im Detail. Gebhard Borck stellt fest „Produkt-Entwickler verdienen falsch„. Denn „Geld zum Fenster draußen und dann?“ (ebenfalls Gebhard Borck). Er beschäftigt sich mit dem Geschäftsmodell der Produkt-Entwicklung, mit Mitarbeitergehältern und ihre Kopplung an den Unternehmenserfolg. Apropos Kopplung – unterschiedliche Gehälter im Unternehmen wirken sich auf Sinnkopplung aus. Wer hätte das gedacht. Doch nicht verzagen – Gebhard hat da schon eine Idee zur Lösung. Sehr innovativ, wie ich finde. Und provokant.

… und jetzt Du! 😉

Freue mich auf die Diskussionen – sowohl in der Blogosphäre als auch vor Ort beim PM Camp Stuttgart,
Franziska